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WUNDERWELT HEFTE 1952 |
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1952 – Der Erfolg hält an Wem Erfolg zuteil wird, der hat wenig Anlass, sein Konzept zu ändern. Und das war in gewisser Weise auch gut so bei allen inhaltlichen Schwächen der Beiträge in der Wunderwelt 1952. Der Erfolg der Zeitung wurde in erster Linie von der grafischen Umsetzung getragen; die lieblichen Bilder einer heilen Märchenwelt ließen über die oft flauen, pädagogisch teilweise sogar fragwürdigen Texte hinwegsehen. Elfriede Vavrovsky schrieb fast alle Texte und Rosl Warzilek zeichnete immer mehr Titelbilder und Mittelmärchen. ABC Peter Paul Prinz hatte Ende 1951 Meister Hokus als komischen Widerpart vom Zauberlehrling Willibald entdeckt und perfektionierte diesen Dualismus nun immer mehr. Meister Hokus avancierte zur regelmäßigen Lachnummer. Dafür überließ ABC vorübergehend Teja Aicher die Gestaltung der technischen Seite, dessen Zwerg Bumsti ebenfalls bereits untrennbar mit der Wunderwelt verbunden schien und längst zum Markenzeichen aufgestiegen war. Seine ko(s)mischen Superhelden Piff und Paff hatten jedoch allmählich genug von den Menschen und kehrten der Erde den Rücken zu. Für den Einsatz im Schulunterricht wurden weiterhin von Elfriede Vavrovsky erstellte politische und geografische Daten und Karten gedruckt, was gerne angenommen wurde, denn teure Atlanten gab es 1952 noch wenige, als viele politische Grenzen gar nicht endgültig geklärt schienen. |
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